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das Comeback des Jugendstils

Antike Möbel im Jugendstil

Möbel, Lampen und Schmuck im Jugendstil sind fernab aller modernen Einrichtungen. Wer viel wert auf nachhaltige und vor allem einzigartige Elemente legt für den sind die meist aus Vollholz bestehenden Möbel genau das richtige. Im Gegensatz zur Maße der modernen Möbel bestehen Jugendstil Stücke nicht aus verklebten Holzspänen sondern aus edlen Hölzern wie Nussbaum und Mahagoni. Es gibt aber auch preiswertere Varianten aus Kiefer oder Buche. Wer sich jedoch mit Jugendstil Möbeln einrichten möchte sollte Zeit, Geduld und ein bisschen Geld in der Tasche haben.

Der Begriff „ Jugendstil kommt aus Deutschland und wurde von der Kunstzeitschrift „Jugend“, die in München publiziert wurde, abgeleitet. Etwa ab 1890 setzte sich die Kunstrichtung namens Jugendstil in Deutschland durch und endete etwa 1914 mit dem Beginn des ersten Weltkriegs. International gesehen war der Jugendstil eine Erneuerungsbewegung um den damals vorherrschenden Historismus zu überwinden.  Der Jugendstil stellte einen Gegentrend zur Industrialisierung dar. Während traditionelle Handwerke stark an Stellung verloren und billiger massenhafter Fertigung wichen besann sich der Jugendstil auf alte Werte und erfuhr im Kunstgewerbe innerhalb Europas einen großen Aufschwung. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien und die präzise Verarbeitung waren Jugendstil Möbel jedoch nur einer Minderheit der Bevölkerung mit Geld und Geschmack zugänglich.

Die Merkmale des Jugendstils

Die Merkmale des Jugendstils sind vor allem durch florale sowie geometrische Formen geprägt. Ein typisches Bild für Möbel und Accessoires sin zum Beispiel stilisierte aus der Natur abgeleitete Formen. Als Vorbilder dienten oft Gräser, Blumen und Ranken aber auch Haare und fließendes Wasser. Auch das weibliche Bild spielte in dieser Zeit eine große Rolle. Die dargestellten Frauen wirken oft mystisch und erscheinen dem Betrachter als überirdisch oder gar engelhaft.

Wer heute auf der Suche nach gut erhaltenen Jugendstil Möbeln ist wird merken dass es nicht einfach ist an die typischen Vertreter der Epoche ran zu kommen. Die edlen Teile befinden sich zumeist in Museen oder dem Besitz von Sammlern. Zugänglich für den allgemeinen Gebrauch sind vor allem Möbelstücke mit gemischter Stilausprägung. Es lohnt sich dennoch nach Tischen, Stühlen, Schränken oder Kommode mit Jugendstil Komponenten Ausschau zu halten da die Ausarbeitung meistens filigraner ist und die Möbelstücke nicht so wuchtig wirken wie ihre Vertreter aus der Gründerzeit. Ein typisches Beispiel einer Mischform von Gründerzeit und Jugendstil findet man oft bei Schränken. Die angebrachte Stuckleiste verweist zum Beispiel auf die Gründerzeit während feine florale Blumenmuster auf die Epoche der Jugendstils verweisen.

Besonders die Suche nach Kleinodien aus der Zeit des Jugendstils wie Porzellan, Gläsern, Lampen und Schmuck kann Lohnenswert sein. Denn original Gläser und Porzellan gibt es auch schon für den kleinen Geldbeutel. Die filigranen Elemente können hervorragend als Dekoration verwendet werden um ihrer Einrichtung das gewisse Etwas zu verleihen.  Um den geldrahmen nicht zu sprengen kann auch auf Nachbauten zurück gegriffen werden. Eine alternative zu echten Jugendstil Stühlen sind zum Beispiel die so genannten Thonetstühle oder auch Bugholzstühle. Diese passen gut zu einer Einrichtung die sich am Jugendstil orientiert. Egal ob Sie original Cafehausstühle ergattern oder auf Nachbauten zurück greifen, es kommt immer auf die richtige Kombination an um den richtigen Jugendstil in ihr Wohnzimmer zu bringen. Es lohnt sich immer nach passenden Garderoben oder Schirmständern Ausschau zu halten um ihrer Einrichtung Akzente zu verpassen.

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